Bezirksamt Eimsbüttel

Nach dem Krieg waren viele Hamburger nach den schweren Luftangriffen obdachlos, hinzu kamen viele Soldaten, die von der Front und aus Kriegsgefangenenlagern zurückkehrten und in weit größerer Zahl Flüchtlinge aus Pommern, Schlesien und anderen ehemals deutschen Gebieten, ebenso aus der sowjetischen Besatzungszone. Darum projektierten die Engländer mit den Grindelhochhäusern neuen Wohnraum für Hamburg, der mit vielen Komfortmerkmalen, beispielsweise Müllschluckern und einer (sich heute nicht mehr in Benutzung befindenden) Tankstelle, ausgestattet wurden. Das denkmalgeschützte Ensemble umfasst 12 Hochhäuser, hier sehen wir das erste, welches auch das Bezirksamt Eimsbüttel beherbergt.

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