15 Jahre MetroBus: Die Linie 7 – Steilshoops U-Bahn-Anschluss

Die Linie 7 ist Ersatz für eine Schnellbahnverbindung von Barmbek nach Steilshoop.

LL-7

Die 7 startet am U und S-Bahnhof Barmbek.

Der Barmbeker Bahnhof ist auf Platz 3 der Bahnhöfe in Hamburg mit den meisten Fahrgästen.  Bis vor wenigen Hundert Jahren war Barmbeck (Schreibweise bis 1946) ein Dorf und ein Vorort Hamburgs. Seit 1894 gehört  Barmbeck zu Hamburg. Seit der Eröffnung der Hochbahn 1912 entwickelte sich der Stadtteil rasch weiter. Der Barmbeker Bahnhof wurde in seiner jetzt 104 jährigen Geschichte

Der Barmbeker Bahnhof ist auf Platz 3 der Bahnhöfe in Hamburg mit den meisten Fahrgästen.  Bis vor wenigen Hundert Jahren war Barmbeck (Schreibweise bis 1946) ein Dorf und ein Vorort Hamburgs. Seit 1894 gehört  Barmbeck zu Hamburg. Seit der Eröffnung der Hochbahn 1912 entwickelte sich der Stadtteil rasch weiter. Die S-Bahn hält seit 1907 hier. Der Barmbeker Bahnhof wurde in seiner jetzt 104- bzw. 109-jährigen Geschichte mehrfach umgebaut, ursprünglich hatte die Hochbahn sechs Gleise und drei Bahnsteige.

Die Busse der 7 biegen im Kreisverkehr zuerst von der Pestalozzistraße, wo sich der Abfahrtbereich für die 7 befindet, in die Fuhlsbüttler Straße ein. Nach dem Passieren der Station „Hellbrookstraße“, erreichen die Busse die Station Hermann-Kauffmann-Straße.

Die Fuhlsbüttler Straße ist die zentrale Einkaufsstraße in Barmbek. Die Einzelhändler haben sich im Firmennetzwerk „Die Fuhle“ zusammengeschlossen. Auch die Discounterketten sind im Netzwerk vertreten.

Die Fuhlsbüttler Straße ist die zentrale Einkaufsstraße in Barmbek. Die Einzelhändler haben sich im Firmennetzwerk „Die Fuhle“ zusammengeschlossen. Auch die Discounterketten sind im Netzwerk vertreten.

Bis zur Hebebrandstraße/AK Barmbek fährt die 7 wenige hundert Meter versetzt, parallel zur S1 in Richtung Ohlsdorf. Der Straßenzug der Fuhlsbüttler Straße wurde vor kurzem komplett umgebaut und sämtliche Haltestellen mit dem Kasseler Sonderbord für mehr Barrierefreiheit ausgestattet. Nach der Fahrt vorbei am AK Barmbek, biegt die 7 in die Nordheimstraße ab und fährt kurzzeitig gemeinsam mit der MetroBus-Linie 26. Danach biegen die Busse der 7 in den Eichenlohweg ab und erreichen nach den Haltestellen „Fritz-Flinte-Ring“, „Alfred-Mahlau-Weg“ das Einkaufszentrum Steilshoop.

Das Einkaufszentrum Steilshoop wurde parallel zu den Siedlungen in der Umgebung in den 1970er Jahren eröffnet. In den letzten Jahren haben immer mehr Geschäfte das Einkaufszentrum verlassen. Nach der Übernahme des Zentrums durch die Fortuna Immobilien GmbH wurden die Mieten stark erhöht und viele Geschäftsinhaber aus Steilshoops Einkaufszentrum getrieben. Vor kurzem hat auch der letzte große Supermarkt „REWE“ das Center verlassen.

Das Einkaufszentrum Steilshoop wurde parallel zu den Siedlungen in der Umgebung in den 1970er Jahren eröffnet. In den letzten Jahren haben immer mehr Geschäfte das Einkaufszentrum verlassen. Nach der Übernahme des Zentrums durch die Fortuna Immobilien GmbH wurden die Mieten stark erhöht und viele Geschäftsinhaber aus Steilshoops Einkaufszentrum getrieben. Vor kurzem hat auch der letzte große Supermarkt „REWE“ das Center verlassen.

Die Linie 7 folgt weiter der Gründgenstraße und erreicht nach nach 2 weiteren Halten die Endhaltestelle Borchertring.

Die Großwohnsiedlung Steilshoop ist geprägt durch große „Plattenbauten“. Geplant wurde die Siedlung als 1,5 km langes, 500m flaches V, dass aus zweimal acht Hausringen gebildet wird. Eine Besonderheit Steilshoops sind die gänzlich fehlenden Schnellbahnstationen. Ausschließlich Busse erschließen den Stadtteil.

Die Großwohnsiedlung Steilshoop ist geprägt durch große „Plattenbauten“. Geplant wurde die Siedlung als 1,5 km langes, 500m flaches V, dass aus zweimal acht Hausringen gebildet wird. Eine Besonderheit Steilshoops sind die gänzlich fehlenden Schnellbahnstationen. Ausschließlich Busse erschließen den Stadtteil.

Der MetroBus-7 geht aus der StadtBus-Linie 272 hervor, die sie im kompletten Linienverlauf ersetzt hat.

Abschnitt Alle 20 Alle 10 Alle 6-8
Gesamter Linienweg (U S Barmbek – Borchertring) 0-1 + 5-24  / 0-24 / 0-4 + 8-24 (+ 6-8 alle 40) 6-23 / 9-23 / 9-23 13-14 + 19-20 (alle 7/8) + 14-19 (alle 6) / – / –

Innerhalb der Zeiten fährt der Bus montags – freitags / samstags / sonn- und feiertags mindestens so häufig wie angegeben. Bei den Zeiten handelt es sich um Richtwerte. Abweichende Takte in Klammern. Daten: Jahresfahrplan 2016, exkl. Verstärkerfahrten.

Die 7 erschließt Steilshoop, das bereits seit langem auf einen U-Bahn Anschluss wartet. Parallel zur Bebauung wurde eine U-Bahn Linie nach Steilshoop geplant, diese wurde aber in der Finanzkrise in den 70er-Jahren wieder verworfen. Lediglich eine Betonplatte unter dem EKZ Steilshoop als Bauvorleistung ist vorhanden. Im Zuge der neuesten Planungen für die U5, soll auch dieser Stadtteil endlich seinen Schnellbahnanschluss erhalten. In 10 Jahren soll die U5 Bramfeld mit dem New-York-Ring in der City Nord verbinden. Dann wird die 7 als Anschluss an die U-Bahn ausgedient haben.

Heute wird die 7 in dichten Takten mit Gelenkbussen der Hochbahn-Betriebshöfe Mesterkamp und Wendemuthstraße. Auch hier werden Änderungen erfolgen, sobald Mesterkamp geschlossen wird und 2018 der neue Betriebshof Gleisdreieck an den Start geht.

Vor 15 Jahren wurde der MetroBus im Hamburger Verkehrsverbund eingeführt: Zur besseren Orientierung wurden 14 radiale Linien, welche in die Innenstadt oder größere Zentren führen, die durch acht tangentiale Verbindungslinien ergänzt werden, eingeführt. Viele Linien wurden zur Vereinfachung umbenannt, teilweise jedoch verändert. Über die spannende Geschichte der MetroBusse, aber auch die eingesetzten Fahrzeuge und die Zukunft dieser Busart berichten wir in diesem Jubiläumsmonat bei NAHVERKEHR AKTUELL HAMBURG.

Morgen geht es auf die Linie 8, welche vom Poppenbüttler Bahnhof ins Herz Wandsbeks führt.

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