15 Jahre MetroBus – Linie 15: Hamburgs neuste MetroBus-Linie

Hamburgs Jüngste – Heute geht es bei Nahverkehr Aktuell um die MetroBus-Linie 15, die erst 2009 entstand. Für den 11 Kilometer langen Linienweg von Klein Flottbek bis zur Alsterchaussee über Bf. Altona brauchen die Busse etwa 40 Minuten.

LL-15

Die 15 beginnt am S-Bahnhof Klein Flottbek.

Klein Flottbek ist neben der Trabrennbahn Bahrenfeld ein weiter wichtiger Standort der Hamburger Pferdesports. Unweit des Bahnhofs befindet sich der Reitturnierplatz. Nördlich des Bahnhofs befindet sich der Loki-Schmidt-Garten, der bis 2012 noch Botanischer Garten hieß. 

Klein Flottbek ist neben der Trabrennbahn Bahrenfeld ein weiter wichtiger Standort der Hamburger Pferdesports. Unweit des Bahnhofs befindet sich der Reitturnierplatz. Nördlich des Bahnhofs befindet sich der Loki-Schmidt-Garten, der bis 2012 noch Botanischer Garten hieß.

Die Fahrt der 15 beginnt auf der Ohnhorststraße und führt nach einer Rechtsabbiegung weiter auf der Baron-Voght-Straße. Vor der Haltestelle Marxsenweg folgt die 15 der Straße Hochrad und Klein Flottbeker Weg durch Othmarschen bis zur Haltestelle Agathe-Lasch-Weg. Wenige hundert Meter von hier entfernt, hinter dem Restaurant „Röperhof“, ist der Beginn des Elbtunnels.

Ab dem Agathe-Lasch-Weg fährt die 15 ganztags mit doppelt so vielen Fahrten zur Alsterchaussee. Zusätzlich vereinigt hier sich der Zweig vom Othmarschener Bahnhof kommend mit dem Flottbeker Linienast.  

Ab dem Agathe-Lasch-Weg fährt die 15 ganztags mit doppelt so vielen Fahrten zur Alsterchaussee. Zusätzlich vereinigt hier sich der Zweig vom Othmarschener Bahnhof kommend mit dem Flottbeker Linienast.

Weiter geht es für die Busse der 15 über die Liebermannstraße. Die A7 mit dem Elbtunnel überquert der MetroBus-15 auf der Bernadottestraße. Auf dieser Straße fahren die Busse am Rathenaupark und am Ottensener Marktplatz vorbei und biegen auf die Max-Brauer-Allee in Richtung Bf. Altona. Nach der Fahrt über die zu Stoßzeiten massiv überlaufende Busanlage am Bahnhof Altona setzt die MetroBus-Linie ihre Fahrt auf der Max-Brauer-Allee Richtung Norden zum Schanzenviertel fort. Am Amtsgericht Altona vorbei, unter der Sternbrücke hindurch erreicht die 15 die Haltestelle Schulterblatt.

Die Straße Schulterblatt bildet das Herzstück des Schanzenviertels. Der Name geht ursprünglich auf ein dortiges Wirtshaus zurück, dass das Schulterblatt eines Wals als Aushängeschild nutzte. Alsbald hieß die Straße vor dem Wirtshaus im Volksmund „Beim Schulterblatt“. 1841 wurde die Straße dann offiziell in „Schulterblatt“ umbenannt. 

Die Straße Schulterblatt bildet das Herzstück des Schanzenviertels. Der Name geht ursprünglich auf ein dortiges Wirtshaus zurück, dass das Schulterblatt eines Wals als Aushängeschild nutzte. Alsbald hieß die Straße vor dem Wirtshaus im Volksmund „Beim Schulterblatt“. 1841 wurde die Straße dann offiziell in „Schulterblatt“ umbenannt.

Die Busse fahren weiter auf der Altonaer Straße in Richtung Schlump. Am Geologisch-Paläontologischen Museum vorbei fährt die 15 weiter auf der Straße Beim Schlump, kreuzt an der Haltstelle Bezirksamt Eimsbüttel die Busspuren der 4 und 5 und folgt der Hallerstraße, an der gleichnamigen U-Bahn-Station vorbei bis zum Endpunkt Alsterchaussee, wo Übergang zur Innovationslinie 109 besteht.

In der Kehre Alsterchaussee endet im Nachtverkehr auch die 109 auf der Strecke Alsterchaussee-Dammtor. 

In der Kehre Alsterchaussee endet im Nachtverkehr auch die 109 auf der Strecke Alsterchaussee-Dammtor.

Die 15 wurde als einzige MetroBus-Linie im Nachhinein aufgenommen. Erst 2009 wurde die StadtBus-Linie 115 auf dem gesamten Linienweg zum MetroBus-15 und erhielt damit auch die Standards einer solchen Linie (Taktverdichtung). Ursprünglich ersetzte die 115 1962 die Straßenbahnlinie 8 auf dem Abschnitt Alte Rabenstraße – Hohenzollernring.
Die 15 wird von den VHH-Betriebshöfen Schenefeld, Quickborn und Elmshorn gefahren. Die Linie wird auch in der Woche mit einem Mix aus Solo-. Gelenk- und 15-Meter Wagen („Langeisen“) gefahren. In letzter Zeit gab es Beschwerden über die zeitweise starke Überfüllung der Linie, besonders im Abschnitt Schlump-Bf. Altona.

Abschnitt Alle 40 Alle 20 Alle 15
Ast 1: S Klein Flottbek – Reventlowstraße 4-24 / 5-24 / 6-24 5-20 / 7-20 / 9-21 – / – / 10.42-12.07
Ast 2: S Othmarschen – Reventlowstraße immer nur alle 20 Minuten 9-19 / 9-19 / – – / – / –
Abschnitt Alle 20 Alle 10 Alle 6/6/7
Reventlowstraße – Alsterchaussee* 4-24 / 7-24 (+ 4-7 alle 30) / 8-24 (+ 4-8 alle 40) 6-21 / 9-21 / 12-21 (+11-12 alle 15) 9-18 / – / –

Innerhalb der Zeiten fährt der Bus montags – freitags / samstags / sonn- und feiertags mindestens so häufig wie angegeben. Bei den Zeiten handelt es sich um Richtwerte. Abweichende Takte in Klammern. Daten: Jahresfahrplan 2016, exkl. Verstärkerfahrten.

*Fahrten aus Richtung Alsterchaussee enden an der Haltestelle Agathe-Lasch-Weg, da die Haltestelle Reventlowstraße in dieser Fahrtrichtung nicht bedient wird.

Vor 15 Jahren wurde der MetroBus im Hamburger Verkehrsverbund eingeführt: Zur besseren Orientierung wurden 14 radiale Linien, welche in die Innenstadt oder größere Zentren führen, die durch acht tangentiale Verbindungslinien ergänzt werden, eingeführt. Viele Linien wurden zur Vereinfachung umbenannt, teilweise jedoch verändert. Über die spannende Geschichte der MetroBusse, aber auch die eingesetzten Fahrzeuge und die Zukunft dieser Busart berichten wir in diesem Jubiläumsmonat bei NAHVERKEHR AKTUELL HAMBURG.

Bekanntlich gibt es keine MetroBus-Linie 16. Deshalb gehen wir morgen auf die inzwischen 15-jährige Geschichte dieses Produktes ein.

 

Kommentar verfassen