15 Jahre MetroBus – Linie 20: Von Arbeit, Bier und dem Universum

Heute geht es in der Serie zum 15-jährigen MetroBus-Jubiläum um die MetroBus-Linie 20, welche die Geschäftsstadt City Nord mit Alsterdorf, Eppendorf und Altona verbindet. Für die 10 Kilometer lange Strecke benötigen die Busse je nach Tageszeit zwischen 32 und 44 Minuten.

Linie 20 im Liniennetz hervorgehoben, (c) Hamburger Verkehrsverbund (bearbeitet)
Linie 20 im Liniennetz hervorgehoben, (C) Hamburger Verkehrsverbund (bearbeitet)
Der Altonaer Bahnhof hat im wahrsten Sinne des Wortes eine bewegte Geschichte: Der erste Bahnhof von 1844 steht heute noch und dient heute als Bezirksamt. Den zweiten Bahnhof von 1898 baute man rund einen Kilometer nördlich, wurde jedoch in den 1970er Jahren in der Abrisspolitik der Bundesbahn durch „ein Kaufhaus mit Bahnanschluss“ ersetzt. Nun soll der Bahnhof Altona abermals rund einen Kilometer nach Norden weichen, auf dem jetzigem Bahnhofsgelände sollen Wohnungen entstehen.
Der Altonaer Bahnhof hat im wahrsten Sinne des Wortes eine bewegte Geschichte: Der erste Bahnhof von 1844 steht heute noch und dient heute als Bezirksamt. Den zweiten Bahnhof von 1898 baute man rund einen Kilometer nördlich, wurde jedoch in den 1970er Jahren in der Abrisspolitik der Bundesbahn durch „ein Kaufhaus mit Bahnanschluss“ ersetzt. Nun soll der Bahnhof Altona abermals rund einen Kilometer nach Norden weichen, auf dem jetzigem Bahnhofsgelände sollen Wohnungen entstehen.

Die Linie 20 beginnt am ZOB südlich des Bahnhofsgebäudes; hier besteht Übergang zu fünf S-Bahnlinien, zahlreichen anderen Buslinien und zum Regional- und Fernverkehr. Den Altonaer ZOB verlassen die Busse und folgen der Max-Brauer-Allee in Richtung Nordosten. Zwischen dieser Straße und dem Bahnhof befindet sich ein Supermarkt in einem ehemaligen Straßenbahndepot, etwas weiter liegt auf westlicher Seite ein Sportplatz und im Osten der Wöhler Park. Anschließend biegen die Busse Richtung Norden in die Holstenstraße, vor der Holsten-Brauerei folgt der Linienlauf jedoch dem Holstenplatz, um am  S-Bahnhof Holstenstraße halten zu können, wo ein Übergang zur Verbindungsbahn und zum MetroBus 3 besteht.

Die Holsten-Brauerei wurde 1879 gegründet und hat ihren Standort an der Holstenstraße. Es wurde jedoch nicht die Straße nach der Brauerei benannt, sondern eine Straße nach Holsten (Holstein) beschrieben. Holsten gehört zu Carlsberg und produziert unter anderem die insbesondere bei Fußballfans beliebten Marken Holsten (HSV) und Astra (St. Pauli).
Die Holsten-Brauerei wurde 1879 gegründet und hat ihren Standort an der Holstenstraße. Es wurde jedoch nicht die Straße nach der Brauerei benannt, sondern eine Straße nach Holsten (Holstein) beschrieben. Holsten gehört zu Carlsberg und produziert unter anderem die insbesondere bei Fußballfans beliebten Marken Holsten (HSV) und Astra (St. Pauli).

Weiter geht es über die Alsenstraße und den Alsenplatz vorbei am Alsenpark über den Ring 2, welchem die Busse auch im Doormannsweg noch folgen. Im Herzen von Eimsbüttel werden die Fruchtallee und die Osterstraße gekreuzt. Hier besteht Übergang zum MetroBus 4. Anschließend folgt der Linienlauf der Straße „Am Gehölz“, westlich davon liegt ein Weiher. Nach einer Fahrt durch die Gärtnerstraße wird die gleichnamige Haltestelle mit Übergang zum MetroBus 5 erreicht. Diese liegt in der Hoheluftchaussee, welche jedoch gleich hinter der Haltestelle in Richtung Norden verlassen wird : Die Busse biegen in die Martinistraße und passieren dabei das Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist das letzte öffentliche Krankenhaus in der Hansestadt. Es wurde 1889 als Ersatz für das zu kleine und veraltete AK St. Georg damals kostengünstig m Rande der Stadt erbaut. Derzeit gibt es gibt es 14 Zentren mit über 80 Kliniken und 1736 Betten. Hier werden jährlich 93.000 Patienten von 10.000 Mitarbeitern und 3.600 Studenten versorgt.
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist das letzte öffentliche Krankenhaus in der Hansestadt. Es wurde 1889 als Ersatz für das zu kleine und veraltete AK St. Georg damals kostengünstig m Rande der Stadt erbaut. Derzeit gibt es gibt es 14 Zentren mit über 80 Kliniken und 1736 Betten. Hier werden jährlich 93.000 Patienten von 10.000 Mitarbeitern und 3.600 Studenten versorgt.

Über die Curschmannstraße gelangen die Busse wieder auf den Ring 2 auf die Breitenfeler Straße, wo sie den Eppendorfer Park passieren. Über die Schottmüllerstraße wird der Eppendorfer Marktplatz erreicht, ein Umsteigepunkt zu weiteren Buslinien. Nach einer Fahrt über den Leinpfad und Halt an der U-Bahnhaltestelle Huldtwalkerstraße wird der Winterhuder Marktplatz erreicht. Weiter geht es auf der Ohlsdorfer Straße vorbei am Stadtpark mit Planetarium.

Das Planetarium im Hamburger Stadtpark wurde am 30. April 1930 in einem ehemaligen Wasserturm, der von Hans Loop, einem Architekten, der auch viele U-Bahnhaltestellen gestaltete, umgeplant wurde, eröffnet. 2002 wurde das Planetarium umfassend umgebaut und neue Ausstellungsflächen geschaffen. Derzeit ist das Planetarium geschlossen, weil es wieder umgebaut wird.
Das Planetarium im Hamburger Stadtpark wurde am 30. April 1930 in einem ehemaligen Wasserturm, der von Hans Loop, einem Architekten, der auch viele U-Bahnhaltestellen gestaltete, umgeplant wurde, eröffnet. 2002 wurde das Planetarium umfassend umgebaut und neue Ausstellungsflächen geschaffen. Derzeit ist das Planetarium geschlossen, weil es wieder umgebaut wird.

Die Busse biegen nun in den Jahnring und befinden sich damit wieder auf dem Ring 2, welchen sie jedoch am Überseering verlassen, welchem der Linienlauf nun folgt. Nun befindet man sich schon mitten in der City Nord. Über die Hebebrandstraße gelangen die Busse schließlich zur S-Bahnhaltestelle Rübenkamp, wo Übergang zu den S-Bahnlinien S1 und S11 besteht. Hier endet die Linie 20.

Die City Nord wurde in den 1960er Jahren als moderne Geschäftsstadt geplant und errichtet. Als autogerechte Stadt sollte sie keine Schnellbahnanschlüsse erhalten, jedoch erkannte man den Fehler schnell und plante eine U-Bahn. Aus Kostengründen konnten bis heute jedoch nur eine Haltstelle auf der U1 und ein zusätzlicher Ausgang an der Haltestelle Rübenkamp errichtet werden Jedoch soll die neue U5 in der City Nord eine Haltestelle bekommen.
Die City Nord wurde in den 1960er Jahren als moderne Geschäftsstadt geplant und errichtet. Als autogerechte Stadt sollte sie keine Schnellbahnanschlüsse erhalten, jedoch erkannte man den Fehler schnell und plante eine U-Bahn. Aus Kostengründen konnten bis heute jedoch nur eine Haltstelle auf der U1 und ein zusätzlicher Ausgang an der Haltestelle Rübenkamp errichtet werden Jedoch soll die neue U5 in der City Nord eine Haltestelle bekommen.

Die Geschichte des MetroBus 20 beginnt am 27. September 1970, als die Straßenbahnlinien 14 und 15 eingestellt und durch die Buslinie 113, verkehrend zwischen den Haltestellen Rübenkamp und Altona, ersetzt wurde. Zum Sommerfahrplanwechsel 1977 wurde die Linie auf den Abschnitt zwischen Altona und der Kellinghusenstraße gekürzt, dies wurde erst 15 Jahre später wieder rückgängig gemacht, gleichzeitig hielten die Busse fortan nicht mehr an der Kellinghusenstraße.

Zum Sommerfahrplanwechsel 2001 wurde die Buslinie 113 zum MetroBus 20, ein halbes Jahr später fuhren die Busse auch wieder über die Kellinghusenstraße. 2006 verlängerte man die Linie 25 zum Bahnhof Altona und machte sie zur Stammstrecke, wodurch viele Fahrten südlich der Gärtnerstraße gerade in der Schachverkehrszeit (SVZ) auf der Linie 20 entfielen. Für die Linie 20 gibt es derzeit keine Ausbauplanungen, in einer Umgestaltung des Busnetzes könnte sie auf Grund des starken Parallelverkehrs sogar wegfallen, dies ist jedoch derzeit nicht in Planung.

Abschnitt Alle 40 Alle 20 Alle 10
Bf. Altona – Gärtnerstraße 5-21 / 8-21 / 8-20 5-21 / 8-21 / 13-20 5-21 / 9-21 / –
Gärtnerstraße – S Rübenkamp Immer alle 20 5-24 / 5-24 / 5-24 6-21 / 9-21 / 13-21

Innerhalb der Zeiten fährt der Bus montags – freitags / samstags / sonn- und feiertags mindestens so häufig wie angegeben. Bei den Zeiten handelt es sich um Richtwerte. Abweichende Takte in Klammern. Daten: Jahresfahrplan 2016, exkl. Verstärkerfahrten.

Vor 15 Jahren wurde der MetroBus im Hamburger Verkehrsverbund eingeführt: Zur besseren Orientierung wurden 14 radiale Linien, welche in die Innenstadt oder größere Zentren führen, die durch acht tangentiale Verbindungslinien ergänzt werden, eingeführt. Viele Linien wurden zur Vereinfachung umbenannt, teilweise jedoch verändert. Über die spannende Geschichte der MetroBusse, aber auch die eingesetzten Fahrzeuge und die Zukunft dieser Busart berichten wir in diesem Jubiläumsmonat bei NAHVERKEHR AKTUELL HAMBURG.

Morgen geht es in den Osten zur Linie 21, welche Niendorf und Osdorf mit dem Elbstrand verbindet.

 

 

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