Regionalisierungsmittel: Hamburg erhält 16,3 Millionen Euro

Am vergangenem Freitag konnte nach vielen Monaten der Verhandlung ein Ergebnis in der Frage nach Regionalisierungsmitteln zwischen Bund und Ländern erzielt werden. Demnach werden nun acht Milliarden Euro nach dem Kieler Schlüssel verteilt, zusätzlich gehen 200 Millionen Euro an die neuen Bundesländer. Demnach bekommt Hamburg eine Summe von etwa 16,3 Millionen Euro zugeschrieben. Jährlich soll die Summe um 1,8 Prozent steigen.

Von diesem Geld sollen zunächst die Auftragsleistungen bezahlt werden, dazu gehören beispielsweise Trassenentgelte. Mit der getroffenen Vereinbarung soll sicher gestellt werden, dass die Länder den Schienenpersonennahverkehr bezahlen können. Seit der Bahnreform betreibt nicht mehr die Bundesbahn den SPNV, sondern die Länder beauftragen Unternehmen, auf der Infrastruktur der Deutschen Bahn fahren zu können, das gilt auch für Züge der Deutschen Bahn selbst. Um dies bezahlen zu können, bekommen die Länder vom Bund Geld, sogenannte Regionalisierungsmittel.

Bleibt mehr Geld übrig, als für den Zugbetrieb benötigt, so können neue Projekte mitfinanziert werden. Dazu zählen beispielsweise neue Züge oder Strecken. So erhofft man sich derzeit in Schleswig-Holstein die rasche Wiederinbetriebnahme einiger Bahnstrecken.

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