15 Jahre MetroBus – Linie 23: Von Billstedt in die Lüfte

Heute geht es in unserer Serie zum 15-jährigen MetroBus-Linie 23, welche Billstedt mit Wandsbek, Barmbek, der City Nord, Groß Borstel und Niendorf verbindet. Für die 17,8 Kilometer lange Strecke brauchen die auf dieser Linie eingesetzten Solobusse je nach Verkehrslage 61 bis 68 Minuten. Historischer Vorgänger war die StadtBus-Linie 213.

Linie 23

Linie 23 im Liniennetz hervorgehoben, (C) Hamburger Verkehrsverbund (bearbeitet)

Vom Billstedter ZOB aus geht es über die neu eröffnete Öjendorfer Brücke und den Öjendorfer Weg, kurz darauf biegen die Busse in die Schiffbeker Höhe ab. Der Linienlauf folgt diesem Straßenlauf über die Straßen Kattensteert und Hermannstal in Richtung Westen. Nun wird die Horner Rennbahn mit dem gleichnamigen U-Bahnhof erreicht.

1855 wurde mit den Bauarbeiten für die Rennbahn im damals noch preußischen Horn begonnen. Bereits seit 1869 wird hier das Galoppderby (heute „Deutsches Derby“) ausgetragen. Innerhalb der Anlage befinden sich umfangreiche Parkanlagen, die außerhalb der Rennen zum Erholen oder Grillen genutzt werden können. Auf der Tribüne finden bis zu 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer einen Platz. Derzeit überlegt die Stadt Hamburg die Trabrennbahn in Bahrenfeld und die Rennbahn in Horn zusammen zu führen.

1855 wurde mit den Bauarbeiten für die Rennbahn im damals noch dänischen Horn begonnen. Bereits seit 1869 wird hier das Galoppderby (heute „Deutsches Derby“) ausgetragen. Innerhalb der Anlage befinden sich umfangreiche Parkanlagen, die außerhalb der Rennen zum Erholen oder Grillen genutzt werden können. Auf der Tribüne finden bis zu 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer einen Platz. Derzeit überlegt die Stadt Hamburg die Trabrennbahn in Bahrenfeld und die Rennbahn in Horn zusammen zu führen.

Über die Rennbahnstraße geht es, vorbei an der Rennbahn und nach Überquerung der Bundesautobahn 24, nun in Richtung Norden. Kurz dahinter befindet sich die Haltestelle „Am Husarendenkmal“.

Das Wandsbeker Husarendenkmal erinnert an den Kavallerieverband Husaren-Regiment „Königin Wilhelmina der Niederlande“ (Hannoversches) Nr. 15. Nach Ende des ersten Weltkrieges im Zuge der Demobilisierung wurde es aufgelöst, nachdem es im deutsch-französischen Krieg 1870/71 und im ersten Weltkrieg zum Einsatz kam. Bekanntestes Mitglied aus heutiger Sicht war Otto Telschow, ehemaliger Gauleiter von Hannover.

Das Wandsbeker Husarendenkmal erinnert an den Kavallerieverband Husaren-Regiment „Königin Wilhelmina der Niederlande“ (Hannoversches) Nr. 15. Nach Ende des ersten Weltkrieges im Zuge der Demobilisierung wurde es aufgelöst, nachdem es im deutsch-französischen Krieg 1870/71 und im ersten Weltkrieg zum Einsatz kam. Bekanntestes Mitglied aus heutiger Sicht war Otto Telschow, ehemaliger Gauleiter von Hannover.

Auf der Kurt-Schuman-Brücke geht es über die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck und vorbei am Wandsbeker Gehölz zum Wandsbeker ZOB.

Der Wandsbeker Busbahnhof wurde im Zuge der Eröffnung der U1 bis Wandsbek Markt am 28. Oktober 1962 eröffnet. Die prägenden Betonzacken wurden von Heinz Graaf entworfen, jedoch wurde der ZOB 2004/2005 von Friedhelm Grundmann und Mathias Hein umgestaltet, wodurch er neue Glasdächer und Rundungen zur Auflockerung erhielt. Anfangs wurden sämtliche Busse von einem Turm aus koordiniert, dieser existiert jedoch heute nicht mehr.

Der Wandsbeker Busbahnhof wurde im Zuge der Eröffnung der U1 bis Wandsbek Markt am 28. Oktober 1962 eröffnet. Die prägenden Betonzacken wurden von Heinz Graaf entworfen, jedoch wurde der ZOB 2004/2005 von Friedhelm Grundmann und Mathias Hein umgestaltet, wodurch er neue Glasdächer und Rundungen zur Auflockerung erhielt. Anfangs wurden sämtliche Busse von einem Turm aus koordiniert, dieser existiert jedoch heute nicht mehr.

Vom Wandsbeker ZOB aus fahren die Busse weiter über den Ring 2 parallel zur U1 in Richtung Norden. Dabei werden die Wandse überquert und der Busbetriebshof Wendemuthstraße und der alte Wandsbeker Friedhof von 1850 passiert. Immer noch auf dem Ring 2 geht es vorbei am Grünzug Dulsberg und nach einer Fahrt durch den alten Teichweg und Abbiegung Richtung Norden in die krausestraße wird die Osterbek wird überquert. Nun erreicht die Linie 23 den Barmbeker ZOB, neben dem sich auf südlicher Seite das Areal des Museums der Arbeit ersteckt.

Das Museum der Arbeit am 5. Januar 1997 eröffnet, erste Pläne gab es jedoch schon in den 1970er Jahren. Das Museum befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie. Die Dauerausstellung zeigt den veränderten Arbeitsalltag im Laufe der Zeit, daneben gibt es befristete Ausstelungen mit unterschiedlichen Themen. Auf dem Hof des Museums befindet sich das Schneiderad des Tunnelbohrers, welche den neuen Elbtunnel grub.

Das Museum der Arbeit am 5. Januar 1997 eröffnet, erste Pläne gab es jedoch schon in den 1970er Jahren. Das Museum befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie. Die Dauerausstellung zeigt den veränderten Arbeitsalltag im Laufe der Zeit, daneben gibt es befristete Ausstelungen mit unterschiedlichen Themen. Auf dem Hof des Museums befindet sich das Schneiderad des Tunnelbohrers, welche den neuen Elbtunnel grub.

Über en Rübenkamp bzw. durch die Fuhlsbüttler Straße zur Jahnbrücke, an welcher die S1 und die Güterumgehungsbahn überquert wird. Über den Überseering geht es durch die City Nord bis zur Sydneystraße. Durch diese erreichen die Busse an einer Fahrt vorbei am Polizeipräsidium den U-Bahnhof Alsterdorf. Anschließend fahren die Busse durch die Hindenburgstraße und überqueren die Alster. Nach einer Fahrt durch die Sportallee wird die Basis der Lufthansa-Basis erreicht.

Die Lufthansa Technik mit Basis in Hamburg ist ein Dienstleister für Reperatur, Wartung und Überholung von Flugzeugen. 2014 gab es bei Lufthansa-Technik 20.085 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt und sie erwirtschaftete nach eigenen Angaben einen Umsatz von 4,337 Milliarden Euro.

Die Lufthansa Technik mit Basis in Hamburg ist ein Dienstleister für Reperatur, Wartung und Überholung von Flugzeugen. 2014 gab es bei Lufthansa-Technik 20.085 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt und sie erwirtschaftete nach eigenen Angaben einen Umsatz von 4,337 Milliarden Euro.

Von hier aus geht es über den Weg beim Jäger durch Groß Borstel, so wird das Borsteler Gehege passiert. Über das Spreenende geht es weiter in Richtung Westen. Über die Borsteler Chaussee, den Warnckesweg, die Stavenhagenstraße, den Niendorfer Weg und die Groß Borsteler Straße wird die Kollaustraße erreicht, ab hier geht es auf dem Linienweg des MetroBus 5 zum U-Bahnhof Niendorf Markt, wo die Linie 23 endet.

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Auf einer Fläche von 142 Hektar können sich Besucherinnen und Besuche sich auf über 15 Kilometer Wanderwegen im größten Waldgebiet von Eimsbüttel bewegen. Daneben, gibt es einen Spielplatz, ein Waldcafé, einen Ponyhof und ein Damwildgehege. Der Wald wird von dem Fluss Kollau umflossen. – von Cb22hh (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Die Geschichte des MetroBus 23 beginnt mit der Neueinrichtung der Buslinie 213 auf der heutigen Strecke Zum Winterfahrplanwechsel 1993/94. Ein Jahr später wurde die Linie über die Wendemuthstraße verschwenkt, was jedoch zum Winterfahrplanwechsel 2001/02 wieder rückgäng gemacht wurde. Zum Sommerfahrplanwechsel 2001 wurde schließlich der StadtBus 213 zum MetroBus 23, jedoch gibt es seit dem 21. März 2010 eine neue Linie 213, diese dient der Verstärkung der Linie 23, erschließt aber in Barmbek Süd und in der Washingtonallee neue Gebiete.

Abschnitt Alle 20 Alle 10 Alle 5
U Niendorf Nord – Lufthansa-Basis 4-23 / 7-23 / 8-23 5-21 / 9-21 / 12-21 – / – / –
Lufthansa-Basis – U Alsterdorf* 4-23 / 7-23 / 8-23 5-21 / 9-21 / 12-21 6-9 + 14-18 / – / –
U Alsterdorf – U/S Barmbek 5-24 / 7-23 / 8-23 5-21 / 9-21 / 12-21 7-9 + 14-18 / – / –
U/S Barmbek – U Wandsbek Markt 4-23 / 0-4 + 7-24 / 0-4 + 8-24 6-21 / 9-21 / 10-21 7-20 / – / –
U Wandsbek Markt – U Billstedt 4-23 / 0-4 + 7-24 / 0-4 + 8-24 6-21 / 8-22 / 10-22 7-20 / – / –

 

Vor 15 Jahren wurde der MetroBus im Hamburger Verkehrsverbund eingeführt: Zur besseren Orientierung wurden 14 radiale Linien, welche in die Innenstadt oder größere Zentren führen, die durch acht tangentiale Verbindungslinien ergänzt werden, eingeführt. Viele Linien wurden zur Vereinfachung umbenannt, teilweise jedoch verändert. Über die spannende Geschichte der MetroBusse, aber auch die eingesetzten Fahrzeuge und die Zukunft dieser Busart berichten wir in diesem Jubiläumsmonat bei NAHVERKEHR AKTUELL HAMBURG.

Morgen geht es in den hohen Norden zur MetroBus-Linie 24, welche Rahlstedt mit Walddörfern, dem Alstertal, Langenhorn und Niendorf verbindet.

2 Kommentare

  1. Kleine Berichtigung, 1855 war Horn, bzw. ganz Holstein, nicht preußisch sondern dänisch. Erst 1866 wurde es, nach einem kurzem Zwischenspiel indem es zu Österreich-Ungarn gehörte, preußisch.

    • Vielen Dank, eigentlich sollte das in den nächsten Satz. Durch einen Satzumbau hat sich dieser Fehler eingeschlichen, der nun behoben wurde.

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