15 Jahre MetroBus – Linie 25: Der Alsterhalbring

Die Linie 25 verbindet in einem Halbring um die Alster Altona mit Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude, Uhlenhorst, Hamm und Hammerbrook. Für die rund 17 Kilometer lange Strecke benötigen die eingesetzten Gelenkbusse je nach Tageszeit 56 bis 73 Minuten. Zwischen den Haltestellen Bf. Altona und Eppendorfer Marktplatz, ist der Linienweg mit der Linie 20 identisch.

Linie 25

Linie 25 im Liniennetz hervorgehoben, (c) Hamburger Verkehrsverbund (bearbeitet)

Die Linie 25 beginnt am ZOB südlich des Bahnhofsgebäudes; hier besteht Übergang zu fünf S-Bahnlinien, zahlreichen anderen Buslinien und zum Regional- und Fernverkehr. Den Altonaer ZOB verlassen die Busse und folgen der Max-Brauer-Allee in Richtung Nordosten. Zwischen dieser Straße und dem Bahnhof befindet sich ein Supermarkt in einem ehemaligen Straßenbahndepot, etwas weiter liegt auf westlicher Seite ein Sportplatz und im Osten der Wöhler Park. Anschließend biegen die Busse Richtung Norden in die Holstenstraße, vor der Holsten-Brauerei folgt der Linienlauf jedoch dem Holstenplatz, um am  S-Bahnhof Holstenstraße halten zu können, wo ein Übergang zur Verbindungsbahn und zum MetroBus 3 besteht.

Die neue Flora ist ein 1988 bis 1990 erbautes Musical-Theater gegenüber des S-Bahnhofes Holstenstraße. Ursprünglich war dieses am Standort Schulterblatt 71 vorgesehen, hier gab es jedoch Proteste und das Gebäude wurde besetzt „Rote Flora“ benannt. Aber auch gegen den neuen Standort wehrten ich die dortigen Anwohner: Zur Premiere am 29. Juni 1990 wurden die Autos der Besucher demoliert und die Besucher selber mit faulem Obst und Eiern beworfen. Heute hat sich die neue Flora jedoch etabliert und derzeit wird das Musical Aladin aufgeführt.

Die neue Flora ist ein 1988 bis 1990 erbautes Musical-Theater gegenüber des S-Bahnhofes Holstenstraße. Ursprünglich war dieses am Standort Schulterblatt 71 vorgesehen, hier gab es jedoch Proteste und das Gebäude wurde besetzt „Rote Flora“ benannt. Aber auch gegen den neuen Standort wehrten ich die dortigen Anwohner: Zur Premiere am 29. Juni 1990 wurden die Autos der Besucher demoliert und die Besucher selber mit faulem Obst und Eiern beworfen. Heute hat sich die neue Flora jedoch etabliert und derzeit wird das Musical Aladin aufgeführt.

Weiter geht es über die Alsenstraße und den Alsenplatz vorbei am Alsenpark über den Ring 2, welchem die Busse auch im Doormannsweg noch folgen. Nach Kreuzung der Fruchtallee befindet sich das Herz von Eimsbüttel. Hier befindet sich der Wehbers Park und das Hamburg-Haus Eimsbüttel.

Das 1965 eröffnete Hamburg-Haus ist Kultur- und Gemeinschaftszentrum von Eimsbüttel. Es beherbergt eine Bücherhalle, ein Café, eine Elternschule, ein Seniorentreff, ein Mädchenzentrum und mehrere Veranstaltungsräume. Im Hamburg-Haus befinden sich zudem mehrere Kunstwerke aus den 1960er Jahren. Das Hamburg-Haus in Eimsbüttel war Pilotprojekt für neue Kulturzentren in Hamburger Stadtteilen unter Bürgermeister Max Brauer.

Das 1965 eröffnete Hamburg-Haus ist Kultur- und Gemeinschaftszentrum von Eimsbüttel. Es beherbergt eine Bücherhalle, ein Café, eine Elternschule, ein Seniorentreff, ein Mädchenzentrum und mehrere Veranstaltungsräume. Im Hamburg-Haus befinden sich zudem mehrere Kunstwerke aus den 1960er Jahren. Das Hamburg-Haus in Eimsbüttel war Pilotprojekt für neue Kulturzentren in Hamburger Stadtteilen unter Bürgermeister Max Brauer.

Weiter fahren die Busse in Richtung Nordosten zur Gärtnertraße; hier besteht Übergang zum MetroBus 5. Vorbei am UKE befindet sich der MetroBus 25 mitten in Eppendorf, durch die Breitenfelder Straße gelangt die Linie zum Eppendorfer Marktplatz. Über einen Umweg zum U-Bahnhof Kellinghusenstraße erreichen die Busse schließlich den Leinpfad.

Der Leinpfadkanal wurde 1861 vom Bauträger Adolph Sierich geschaffen, um die benachbarten Wiesen zu entwässern und damit neues Bauland zu erschließen. Am Leinpfadkanal befindet sich die Geschäftsstelle der CDU Hamburg. Das Bild zeigt die Alster, links befindet sich der Leinpfad samt Kanal.

Der Leinpfadkanal wurde 1861 vom Bauträger Adolph Sierich geschaffen, um die benachbarten Wiesen zu entwässern und damit neues Bauland zu erschließen. Am Leinpfadkanal befindet sich die Geschäftsstelle der CDU Hamburg.

Von hier aus geht es mit Halt am U-Bahnhof Huldtwalkerstraße durch die gleichnamige Haltestelle in die Dorotheentraße und die Busse halten am U-Bahnhof Sierichstraße, zu dem es an dieser Seite jedoch keinen Zugang gibt. Von hier aus geht es weiter in Richtung Süden.

Auch wenn die Straßenbahn in Hamburg nicht mehr fährt, erinnert noch einiges an diese: Dazu gehört auch diese Straßenbahn in der Tiefgarage des Rewe in Winterhude, welcher früher ein Straßenbahnbetriebshof (Krohnskamp) war. Wagen 3363 war bis 1976 in Hamburg unterwegs und kam später in ein Straßenbahnmuseum in die Nähe von Hannover. Ein Ehepaar entschied sich vor einigen Monaten den Wagen aufzubauen, um diesen zum 150-jährigen Straßenbahnmuseum am 16. August präsentieren zu können, und das aus privater Kasse. Inzwischen steht der Wagen geschützt im Gebäude. – Foto: Jens Ode

Nun biegen die Busse in den Moorfuhrweg, nach Überquerung des Goldbekkanals wird dier Goldbekplatz und der MetroBus 6 erreicht. Von hier aus geht es durch den Mühlenkamp, in dem viele Geschäfte zum shoppen einladen. Der Osterbekkanal bildet die Grenze zu Uhlenhorst.

Der Osterbekkanal wurde von 1863 bis 1912 ausgehoben, um eine Anbindung der örtlichen Industriebetriebe zur Verfügung zu stellen, beziehungsweise diese anzulocken. Die ausgehobenen Erdmassen wurden für verschiedene Bahnstrecken genutzt. Weiter nördlich ist der Kanal noch in Fluss, die Osterbek schließt sich der Seebek an.

Der Osterbekkanal wurde von 1863 bis 1912 ausgehoben, um eine Anbindung der örtlichen Industriebetriebe zur Verfügung zu stellen, beziehungsweise diese anzulocken. Die ausgehobenen Erdmassen wurden für verschiedene Bahnstrecken genutzt. Weiter nördlich ist der Kanal noch in Fluss, die Osterbek schließt sich der Seebek an.

Wärend der MetroBus 6 dem Hofweg weiter folgt, fährt die Linie 25 durch den Winterhuder Weg, diesem folgen die Busse bis zum Mundsburg.

Die drei Mundsburg-Tower beherbergen Büros und Wohnungen und sind 101, 90 und 97 Meter hoch und gehören dazu zu den höchsten Gebäuden Hamburgs. Daneben befindet sich unten das Mundsburg-Center. Der Mundsburg ist zudem Verkehrsknotenpunkt: Neben dem MetroBus 25 halten hier die U3 und weitere Buslinien.

Die drei Mundsburg-Tower beherbergen Büros und Wohnungen und sind 101, 90 und 97 Meter hoch und gehören dazu zu den höchsten Gebäuden Hamburgs. Daneben befindet sich unten das Mundsburg-Center. Der Mundsburg ist zudem Verkehrsknotenpunkt: Neben dem MetroBus 25 halten hier die U3 und weitere Buslinien.

Vom Mundsburg geht es weiter über die B5 in Richtung Süden: Es geht über die Straße Lerchenfeld vorbei am örtlichen Gymnasium und anschließend über den Eilbekkanal vorbei am Kuhmühlenteich und weiter über die Wartenau. Die gleichnamige Haltestelle der U1 befindet sich an der Kreuzung mit der Wandsbeker Chaussee, dahinter heißt die B5 Landwehr. Etwas weiter südlich befindet sich die gleichnamige S-Bahnhaltestelle, noch etwas weiter wird die U-Bahnhaltestelle Burgstraße erreicht.

Dass Hammerbrook früher einmal ein dicht besiedelter Wohnstadtteil war, lässt sich heute nicht mehr erkennen. Hier am Ausschläger Weg befinden sich in erster Linie Gewerbe und Industrie. Der Stadtteil wurde in der Opertion Gomorrha vollständig zerstört, ebenso die bis dahin verkehrende U-Bahnlinie nach Rothenburgsort. Nach dem Krieg war die Zukunft des Stadtteils nicht erklärt, man entschloss sich an dieser Stelle gegen den Wohnungsbau.

Dass Hammerbrook früher einmal ein dicht besiedelter Wohnstadtteil war, lässt sich heute nicht mehr erkennen. Hier am Ausschläger Weg befinden sich in erster Linie Gewerbe und Industrie. Der Stadtteil wurde in der Opertion Gomorrha vollständig zerstört, ebenso die bis dahin verkehrende U-Bahnlinie nach Rothenburgsort. Nach dem Krieg war die Zukunft des Stadtteils nicht erklärt, man entschloss sich an dieser Stelle gegen den Wohnungsbau.

In der Woche fahren die Busse hier noch weiter durch die Borfelder Straße in den Ausschläger Weg und durch die Wendenstraße und Süderstraße zum S-Bahnhof Hammerbrook. In der Sachsenstraße endet die Linie 25.

Ein anderes Gesicht hat Hammerbrook im Westen: Hier ist in den letzten Jahrzehnten ein Bürostadtteil, die sogenannte City Süd ist entstanden. Beispiel ist das vor wenigen Jahren neu erbaute Verwaltungsgebäude der deutschen Bahn. Hier profitieren die Unternehmen vor allem von der S-Bahnstation Hammerbrook, die eine gute Anbindung an den Hauptbahnhof schafft.

Ein anderes Gesicht hat Hammerbrook im Westen: Hier ist in den letzten Jahrzehnten ein Bürostadtteil, die sogenannte City Süd ist entstanden. Beispiel ist das vor wenigen Jahren neu erbaute Verwaltungsgebäude der deutschen Bahn. Hier profitieren die Unternehmen vor allem von der S-Bahnstation Hammerbrook, die eine gute Anbindung an den Hauptbahnhof schafft.

Nach Einstellung der Straßenbahnlinien 14 und 15 richtete man die Buslinie 106 vom Universitätskrankenhaus Eppendorf zur Carl-Petersen-Straße und von dort über Berliner Tor und Veddel zur Mengestraße in Wilhelmsburg ein. Zum Sommerfahrplan 1981 verlängerte man die Linie vom UKH Eppendorf zur Gärtnerstraße. Zum Winterfahrplan 1983/84 übernahm die Linie 107 die Strecke von der Burgstraße nach Wilhelmsburg und die 106 endete fortan an der Burgstraße.

Seit dem Winterfahrplan 1993/94 halten die Busse auch an der U-Bahnhaltestelle Kellinghusenstraße, zum Sommerfahrplan 2001 wurde der StadtBus 106 zum MetroBus 25. Seit dem Fahrplanechsel 2006/07 fährt der MetroBus 25 auf dem Linienweg des MetroBus 20 weiter zum Bahnhof Altona. Seit Mai 2008 fahren Gelenkbusse auf dieser Linie und seit dem Fahrplanwechsel 2009/10 fahren die Linie in der Woche weiter bis zur Sachsenstraße in Hammerbrook.

Zum Einsatz kommen Busse der Hamburger Hochbahn und von Jasper. Pläne für eine Erweiterung gibt es derzeit kaum. Es bestehen Ideen, die Linie 25 zu dem neuen Bahnhof Elbbrücken zur Verlängern, was jedoch an fehlenden Überliegeplätzen scheitert. Ein weiteres Problem in Linienverlängerungen besteht darin, dass die Linie 25 schon heute schon stark am Stau leidet.

Abschnitt Alle 20 Alle 10
Bf. Altona – U Burgstraße 4-24 / 0-24 / 0-24 5-23 / 9-23 / 9-23
U Burgstraße – Sachsenstraße 5-20 / – / – 7-9 + 15-19 / – / –

Innerhalb der Zeiten fährt der Bus montags – freitags / samstags / sonn- und feiertags mindestens so häufig wie angegeben. Bei den Zeiten handelt es sich um Richtwerte. Abweichende Takte in Klammern. Daten: Jahresfahrplan 2016, exkl. Verstärkerfahrten. 25 Uhr = 1 Uhr des Folgetages.

Vor 15 Jahren wurde der MetroBus im Hamburger Verkehrsverbund eingeführt: Zur besseren Orientierung wurden 14 radiale Linien, welche in die Innenstadt oder größere Zentren führen, die durch acht tangentiale Verbindungslinien ergänzt werden, eingeführt. Viele Linien wurden zur Vereinfachung umbenannt, teilweise jedoch verändert. Über die spannende Geschichte der MetroBusse, aber auch die eingesetzten Fahrzeuge und die Zukunft dieser Busart berichten wir in diesem Jubiläumsmonat bei NAHVERKEHR AKTUELL HAMBURG.

Morgen geht es zur Linie 26, welche eine wichtige Ost-West-Achse Hamburgs ist.

© Beitragsbild: Jens Ode

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