15 Jahre MetroBus – Linie 26: Aus der City Nord nach Rahlstedt

Heute geht es bei Nahverkehr Aktuell Hamburg um die MetroBus-Linie 26, welche von den Bahnhöfen Kellinghusenstraße und Alsterdorf über die City Nord, Steilshoop und Farmsen zum Rahlstedter Bahnhof führt. Für den Linienweg braucht die 26 je nach Tageszeit und Linienast 35-48 (nach Alsterdorf) bzw. 41-54 Minuten (zur Kellinghusenstraße).

Linie 26 im Liniennetz hervorgehoben, (c) Hamburger Verkehrsverbund (bearbeitet)

Linie 26 im Liniennetz hervorgehoben, (c) Hamburger Verkehrsverbund (bearbeitet)

 Die 26 hat im am westlichen Ende zwei Linienäste. Der erste startet am U-Bahnhof Kellinghusenstraße, der andere am U-Bahnhof Alsterdorf; sie vereinigen sich an der Haltestelle Überseering (West).

(Hier an der Kellinghusenstraße warten die Busse der 26 gemeinsam mit der Linie 22 auf die Abfahrt.)

Hier an der Kellinghusenstraße warten die Busse der 26 gemeinsam mit der Linie 22 auf die Abfahrt.

Die Busse drehen auf der Kreuzung nach dem Halt an der Starthaltestelle und verkehren zunächst in Richtung Norden zur Hudtwalckerstraße. Dort überqueren sie die Alster und passieren den U-Bahnhof Hudtwalckerstraße. Am Winterhuder Marktplatz besteht Übergang zur Innovationslinie 109, aber auch zu den MetroBussen 20 und 25. Danach geht es über die Ohlsdorfer Straße in Richtung City Nord.

 Hier in Alsterdorf startet jede zweite Fahrt der 26 in Richtung Rahlstedt. An dem Überlieger der Innovationslinie 109 stehen die Ladestationen für die Volvo Plug-in Busse zur Fahrt zum Hauptbahnhof/ZOB


Hier in Alsterdorf startet jede zweite Fahrt der 26 in Richtung Rahlstedt. An dem Überlieger der Innovationslinie 109 stehen die Ladestationen für die Volvo Plug-in Busse zur Fahrt zum Hauptbahnhof/ZOB

Der zweite Linienast startet am U-Bahnhof Alsterdorf und verkehrt auf der Sydneystraße und dem Überseering zur Haltestelle Überseering (West) ab der die beiden sich vereinigen.

Vom Alsterdorfer Linienast wird die Haltestelle New-York-Ring inmitten der City Nord bedient. Die City Nord wurde in Blütezeit in den 60er Jahren geplant, als ein großer Bedarf an Büroräumen in Hamburg entstand. Hier haben zahlreiche Unternehmen ihren Sitz oder eine große Niederlassung. Eine große Rolle in den Planungen spielte die Integration von Grünflächen in die Bürostadt. Künftig soll hier der erste U5-Bauabschnitt enden.

Vom Alsterdorfer Linienast wird die Haltestelle New-York-Ring inmitten der City Nord bedient. Die City Nord wurde in Blütezeit in den 60er Jahren geplant, als ein großer Bedarf an Büroräumen in Hamburg entstand. Hier haben zahlreiche Unternehmen ihren Sitz oder eine große Niederlassung. Eine große Rolle in den Planungen spielte die Integration von Grünflächen in die Bürostadt. Künftig soll hier der erste U5-Bauabschnitt enden.

Über den Jahnring geht es wieder auf den Überseering in Richtung S-Bahn Rübenkamp. Hier überquert die 26 neben der S1 auch die Güterumgehungsbahn. Einige hundert Meter nordwärts zweigt auch der Gleisanschluss der Hochbahn vom DB-Netz ab. Über die Hebebrand- und Nordheimstraße biegt die 26 parallel zur Linie 7 in den Eichenlohweg ab, um die Steilshooper Siedlungen zu bedienen.

Bis zum Einkaufszentrum folgt die Linie 26 dem Linienweg der 7 über die Gründgensstraße, welche ab Juni 2014 bis Frühjahr 2015 im Rahmen der Busoptimierung neu geordnet wurde, wovon auch die 26 profitiert. Weitere Beschleunigungsmaßnahmen entlang der Linie sind nicht geplant.

Nördlich des Einkaufszentrum, auf dem Bild also links hinter dem Zentrum, soll die U5 eine Haltestelle im Schreyerring bekommen. Gerüchten zu Folge soll es bereits eine Bauvorleistung für eine etwaige Station unter dem Zentrum geben, was auch mit den blauen Fliesen an der Kirche begründet wird. Dies ist und war jedoch nie mehr als ein Gerücht, eine Bauvorleistung existiert nicht. Eine erste Bürgerbeteiligung startet kommenden Monat.

Nördlich des Einkaufszentrum, auf dem Bild also links hinter dem Zentrum, soll die U5 eine Haltestelle im Schreyerring bekommen. Gerüchten zu Folge soll es bereits eine Bauvorleistung für eine etwaige Station unter dem Zentrum geben, was auch mit den blauen Fliesen an der Kirche begründet wird. Dies ist und war jedoch nie mehr als ein Gerücht, eine Bauvorleistung existiert nicht. Eine erste Bürgerbeteiligung startet kommenden Monat.

Hinter dem Zentrum nimmt die 26 die erste Ausfahrt des Kreisverkehrs und biegt in den Gustav-Seitz-Weg ab, am Ende der Straße dann zurück auf die Steilshooper Allee, welche im weiteren Verlauf zur Straße „Am Luisenhof“ wird. Dort wird es grün, südlich der Straße liegt das Rückhaltebecken der Osterbek. Dann wird der Bahnhof Farmsen erreicht, wo Anschluss an die Linie 27 besteht.

Der Bahnhof Farmsen wurde 1918 eröffnet und besitzt seit dem Bau der Betriebswerkstatt nördlich der Haltestelle in den Jahren 1962 – 1964 einen zweiten Bahnsteig. Sein heutiges Aussehen hat der Bahnhof seit 1996, wo das Dach erneuert und der südlich gelegene Ausgang zu den Bussen, hier links im Bild, geschaffen wurde.

Der Bahnhof Farmsen wurde 1918 eröffnet und besitzt seit dem Bau der Betriebswerkstatt nördlich der Haltestelle in den Jahren 1962 – 1964 einen zweiten Bahnsteig. Sein heutiges Aussehen hat der Bahnhof seit 1996, wo das Dach erneuert und der südlich gelegene Ausgang zu den Bussen, hier links im Bild, geschaffen wurde.

Es geht weiter geradeaus auf der August-Krogmann-Straße und dem Rahlstedter Weg, wo der Gutsteich passiert wird. Normalerweise biegen die Busse dann links in die Scharbeutzer Straße ab, aufgrund einer Baustelle fahren die Busse bis zur Stein-Hardenberg-Straße und biegen erst dort links ab und bedienen zwei Ersatzhaltestellen. Vor dem Gymnasium Rahlstedt biegt die 26 dann rechts von der Bargteheider Straße zurück auf ihren üblichen Linienweg in die Scharbeutzer Straße ab. Dort werden die Gleise des Fern-, Regional- und Güterverkehrs der Lübecker Strecke überquert. Danach biegt die Linie 26 links in die Rahlstedter Bahnhofstraße ein und passiert den Liliencronpark. Am Ende der Straße biegen die Busse dann links auf den an der Amtsstraße liegenden ZOB ein, wo die Linie endet.

Entlang der 26 wird sich in den nächsten Jahrzehnten einiges ändern: Sie bedient heute Haltestellen der künftigen U5 und endet künftig am wieder-S-Bahnhof der Linie S4, deren Taktung allerdings eine andere sein wird als die der heutigen Regionalzüge. Die Linie 24 hält auf der anderen Seite des Bahnhofs.

Entlang der 26 wird sich in den nächsten Jahrzehnten einiges ändern: Sie bedient heute Haltestellen der künftigen U5 und endet künftig am wieder-S-Bahnhof der Linie S4, deren Taktung allerdings eine andere sein wird als die der heutigen Regionalzüge. Die Linie 24 hält auf der anderen Seite des Bahnhofs.

Die Linie 26 geht aus der Linie 268 hervor und führte 2001 noch von Alsterdorf weiter zum Flughafen. Im Jahr 2014 kam der Abschnitt zur Kellinghusenstraße durch einen Tausch mit der Linie 118 hinzu. Gleichzeitig wurde der Abschnitt zwischen Preetzer Straße und dem Flughafen mangels Überliegeplätzen der Linie 39 überlassen, die 118 endet am Fuhlsbüttler Bahnhof. Seit dem Linienasttausch im Dezember 2014 fahren wochentags Gelenkbusse. Die Konzession für die Linie liegt bei der HOCHBAHN, die VHH fährt jedoch auch auf dieser Linie. Für die HOCHBAHN fahren die Höfe Hummelsbüttel und Mesterkamp.

Wagen 1152 mit Heingas-Werbung (später e-on-Hanse) am Bahnhof Rahlstedt. Der Wagen wurde im Jahr 2005 ausgemustert, die Strecke zum Flughafen wurde immerhin noch bis Ende 2014 betrieben. - Foto: Jens Ode

Es war einmal: Die Linie 26 führte bis Dezember 2014 zum Hamburger Flughafen. Der längst ausgemusterte Bus steht am Rahlstedter Bahnhof. – Foto: Jens Ode

Abschnitt Alle 20 Alle 10 Alle 5
Ast 1: U Kellinghusenstraße – Überseering (West) – S Rübenkamp* 6-21 / 10-21 / 13-21 à 10‘-Takt zw. Überseering (West) – S Rübenkamp – / – / –
Ast 2: U Alsterdorf – Überseering (West) – S Rübenkamp* 5-23 / 8- 23 (+ 5-8 alle 40) / 10-23 – / – / –
S Rübenkamp – U Farmsen 4-24 / 8-24 (+ 5-8 alle 40) / 10-24 6-21 / 9-21 / 13-21 7-8 / – / –
U Farmsen – Bf Rahlstedt 5-24 / 8-24 (+ 0-8 alle 40) / 10-24 6-21 / 9-21 / 13-21 7-9 + 15-18 / – / –

Innerhalb der Zeiten fährt der Bus montags – freitags / samstags / sonn- und feiertags mindestens so häufig wie angegeben. Bei den Zeiten handelt es sich um Richtwerte. Abweichende Takte in Klammern. Daten: Jahresfahrplan 2016, exkl. Verstärkerfahrten. *Die Haltestellen Überseering (West), Dakarweg, Kapstadtring und S Rübenkamp werden von beiden Linienästen bedient, sodass die Taktung dort höher als ausgewiesen ist!

Vor 15 Jahren wurde der MetroBus im Hamburger Verkehrsverbund eingeführt: Zur besseren Orientierung wurden 14 radiale Linien, welche in die Innenstadt oder größere Zentren führen, die durch acht tangentiale Verbindungslinien ergänzt werden, eingeführt. Viele Linien wurden zur Vereinfachung umbenannt, teilweise jedoch verändert. Über die spannende Geschichte der MetroBusse, aber auch die eingesetzten Fahrzeuge und die Zukunft dieser Busart berichten wir in diesem Jubiläumsmonat bei NAHVERKEHR AKTUELL HAMBURG.

Morgen geht es zur MetroBus-Linie 27, welche als einzige Linie von ausschließlich von Japser und wochentags mit Gelenkbussen bedient wird.

1 Kommentar

  1. Ich finde es schade das die 26 nicht mehr bis zum Flughafen faehrt. War immer schön praktisch von der Scharbeutzer Straße ohne Umsteigen zum Flieger. Jetzt in Rübenkamp jedesmal in die S1 umsteigen ist etwas nervig. Man hätte ja ggf. jeden x ten Bus durchfahren lassen können. Warum einfach wenn’s auch umständlich geht.

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