15 Jahre MetroBus – Verbunden im Netz

In unserem heutigen Beitrag zum 15-jähigen MetroBus-Jubiläum wird die Netzwirkung thematisiert. Fragen nach der Struktur und dem Netzverständnis werden geklärt:

Die Linien 1-15 sind Radialen, welche Fahrgäste von äußeren Stadtteile in Ortszentren oder in die Innenstadt führen. Dabei werden Altona (Linie 1, 2, 3 und 15), die Innenstadt (Linie 3, 4, 5 und 6), Barmbek (Linie 7), Billstedt (ehemals Linie 11 und 12), Bergedorf (Linie 12), Harburg (Linie 14), Veddel und Wilhelmsburg (jeweils Linie 13) bedient.

Ergänzt werden die tangential verlaufenden Linien 20-27, welche verschiedene Knotenpunkte untereinander vernetzen. Dabei verlaufen in der Mitte die Linien 20, 23 und 25, im Osten die Linie 27, im Norden die Linien 24 und 26 und im Westen die Linien 21 und 22.

Durch dieses Netz entstehen größere Umsteigepunkte, der größte ist der ZOB am Bahnhof Altona mit fünf MetroBus-Linien. Von Anfang an wurde aber das MetroBus nicht alleine, sondern in Verknüpfung mit den Schnellbahnen gesehen; MetroBusse sollen als schnelle Schnellbahnzubringer dienen. Hierdurch gewinnen die tangential verlaufenden Linien noch einmal an Bedeutung, da es derzeit keine tangentiale U-Bahnlinie in Hamburg gibt.

Vor 15 Jahren wurde der MetroBus im Hamburger Verkehrsverbund eingeführt: Zur besseren Orientierung wurden 14 radiale Linien, welche in die Innenstadt oder größere Zentren führen, die durch acht tangentiale Verbindungslinien ergänzt werden, eingeführt. Viele Linien wurden zur Vereinfachung umbenannt, teilweise jedoch verändert. Über die spannende Geschichte der MetroBusse, aber auch die eingesetzten Fahrzeuge und die Zukunft dieser Busart berichten wir in diesem Jubiläumsmonat bei NAHVERKEHR AKTUELL HAMBURG.

Morgen erscheint der letzte Beitrag unserer Reihe: Es geht um die Zukunft des MetroBus-Netzes.

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