Nach MeinFernbus: Flixbus übernimmt Postbus

Der Fernbus-Anbieter Flixbus breitet seine Marktmacht weiter aus. Nach der Übernahme von MeinFernbus gab der Konzern an, nun auch die Posttochter Postbus aufgekauft zu haben. Von der Übernahme sollen alle profitieren, so soll der Parallelverkehr zwischen Metropolen (z.B. zwischen Hamburg und Berlin) abgebaut werden und mit den zusätzlichen Kapazitäten auch kleinere Städte an das Fernbusnetz angebunden werden.

Gleichzeitig soll es ein Fernbus für alle Generationen werden: Derzeit nutzen viele junge Leute Flixbus und ältere Menschen (ohne Internet) Postbus. Diese beiden Benutzergruppen sollen nun verknüpft werden. Gleichzeitig sollen auch mittelständische Busbetriebe profitieren, zumindest die, die mit Flixbus kooperieren, indem sie fair behandelt werden.

Ein weiterer neuer Aspekt soll die Integration von Paketladeräumen in den Fernbussen sein, bei der Pakete die vom Raum Hamburg in den Raum Berlin und umgekehrt geschickt werden, künftig innerhalb eines Tages ankommen sollen. Gleichzeitig soll man zukünftig die Tickets für Flixbus in Filialen der Deutschen Post kaufen können. 2015 beförderte Flixbus in 20 Ländern auf 100.000 Verbindungen zu 900 Zielen 20 Millionen Kunden.

Titelbild: Postbus neben Flixbus: Auch aus dem gelben Bus wird nun ein grüner Bus © Flixbus

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