U4 zu den Elbbrücken: Alles nach Plan

Großprojekte in der Hamburger HafenCity waren bislang immer ein Problem: Längere Bauzeit – höhere Kosten. Nicht so bei der Verlängerung der U4 zu den Elbbrücken: Diese liegt voll im Zeit- und Kostenplan und könnte möglicherweise noch zehn Millionen Euro günstiger werden.

Das Projekt beinhaltet eine zweigleisige Kehrgleisanlage hinter der Haltestelle HafenCity Universität, welche das Weichenkreuz vor der Haltestelle ersetzen soll, die Strecke, welche vom Tunnel über den Trog in den Haltestellenbereich übergehen soll und den Bau der U- und S-Bahnhaltestelle Elbbrücken. Die Haltestelle Elbbrücken der S-Bahn soll an der bisherigen Strecke von S3 und S31 liegen, das zugehörige Glasdach soll jedoch frühestens ein Jahr nach Eröffnung der Haltestelle fertig werden.

„Der Bau der U4 ist eng gekoppelt mit der nachfolgenden Oberflächennutzung durch Gebäude und Straßen. Sobald einzelne Abschnitte fertig gestellt sind, werden die Flächen an die HafenCity GmbH zur weiteren Nutzung abgegeben. Wir sind sehr zufrieden, dass wir den ehrgeizigen Zeitplan einhalten.“ – Jens-Günter Lang, Technik-Vorstand der Hamburger Hochbahn

Derzeit arbeitet man an der Vollendung des Rohbaus der Trog und Tunnelstrecke. Dieser soll Ende des Jahres abgeschlossen sein, nächstes Jahr folgen dann Gleisbau und technische Ausrüstung. Auch der Bau des Haltestellendaches aus Glas soll dann beginnen. Der Bau der Verlängerung der U4 zu den Elbbrücken soll im Herbst 2018 fertiggestellt werden und am 9. Dezember 2018 dem regulären Fahrgastbetrieb übergeben werden.

Die Kosten betragen etwa 180 Millionen Euro, jedoch könnte nach Aussagen von Jens-Günter-Lang gegenüber dem Hamburger Abendblatt diese Summe sogar um bis zu 10 Millionen Euro niedriger ausfallen. Von Baukosten übernimmt 72 Millionen Euro der Bund.

Titelbild: Intensiv gearbeitet wird an der Verlängerung der U4 zu den Elbbrücken – in zwei Jahren soll alles fertig sein. © Roman Berlin

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