21 Kilometer mehr: Winterdienst auf Radwegen wird ausgedehnt

Hamburg soll zur Fahrradstadt werden – neben Erneuerung und Neubau von Radwegen spielt auch der Winterdienst eine Rolle, welcher auf Fahrradwegen bislang eine unterentwickelte Rolle spielte. Für den kommenden Winter wird das Streunetz um weitere 21 Kilometer aufgestockt, damit wird auf insgesamt etwa 211 Kilometern Radwegen in Hamburg gestreut.

Nahverkehr Aktuell zeigt, welche Fahrradwege nun zukünftig zusätzlich gestreut werden:

  • Grindelallee/Grindelberg/Hoheluftchaussee in beiden Richtungen von der B5 bis zur Sedanstraße
  • Wandsbeker Marktstraße und Wandsbeker Schlossstraße in beiden Richtungen von der Wandsbeker Brücke bis zur Wandsbeker Allee und alle Fahrradwege um den Wandsbeker Marktplatz
  • Stresemannstraße/Budapester Straße in beiden Richtungen von St. Pauli Platz bis Neue Flora
  • Adolph-Schönfelder-Straße/Saarlandstraße in beiden Richtungen vom Jahnring bis zur Hamburger Straße
  • Beim Schlump/Kleiner Schäferkamp/Altonaer Straße/Max-Brauer-Allee in beiden Richtungen von der Bundesstraße bis zur Holstenstraße
  • Hufner Straßen vom Wiesendamm bis zur Fuhlsbüttler Straße
  • Uferstraße von Richardstraße bis Lerchenfeld
  • Sechslingspforte von Barcastraße bis Westphalenweg
  • Sechslingspforte von Steinhauerdamm bis Barcastraße
  • Alsterglacis von Alsterufer bis Mittelweg

Bereits im vergangen Winter kamen 40 Kilometer Radwege hinzu, die bei Schneefall geräumt werden. Die Ausweitung des Winterdienstes kostet pro Jahr etwa 100.000 Euro zusätzlich. Diese Summe ist in den Haushaltsplanentwürfen von 2017 und 2018 mit eingeplant. Damit sollen Pendler dazu bewegt werden, auch im Winter auf das Fahrrad umzusteigen und somit die Umwelt zu schützen.

Titelbild: Die StadtRAD-Station an den Landungsbrücken im Winter – © Roman Berlin

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