Regional verbunden: AKN tauft ihre LINT

Die im letzten Jahr in Betrieb genommenen LINT 54 der AKN Eisenbahn AG werden nun nach und nach getauft und erhalten dabei einen Namen. Die vierzehn Fahrzeuge werden nach den Gemeinden, an denen die Linie A1 hält, benannt. Neben den Namen der Gemeinden soll auch das Wappen einen Ausdruck der Verbundenheit des Unternehmens mit der Region ausdrücken.

Passenderweise gibt es zu den vierzehn Fahrzeugen genau vierzehn Gemeinden: „Neumünster, Boostedt, Großenaspe, Wiemersdorf, Bad Bramstedt, Lentföhrden, Nützen, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg, Ellerau, Quickborn, Hasloh, Bönningstedt und Hamburg-Eidelstedt“ – so werden die LINT 54 der AKN künftig heißen. „Wir fühlen uns mit der Region sehr verbunden. Für uns ist die Namensgebung eine gute Gelegenheit, dies auch zum Ausdruck zu bringen“, so AKN-Vorstand Wolfgang Seyb.

AKN Ankündigung Zugtaufen

» Bürgermeister der Gemeinden und AKN-Vorstand Wolfgang Seyb posieren vor einem LINT – Foto: AKN Eisenbahn AG

Welches Fahrzeug wie benannt werde, stehe nach Anfrage von Nahverkehr Aktuell nicht fest – die Taufe erfolge in den kommenden Monaten. Die nun schon über zwanzig Jahre alten Fahrzeuge vom Typ VTA nicht (nach den Gemeinden entlang der Strecken der Linien A2 und A3) getauft werden.

Unabhängig davon soll die bisherige AG in eine GmbH umgewandelt werden, wie es die VHH bereits vergangenes Jahr tat. Grund hierfür sind EU-Richtlinien, welche Direktvergaben nur noch an vollständig dem jeweiligen Besteller gehörende Verkehrsunternehmen ermöglicht. Die noch 104 sich im Streubesitz befindlichen Aktien sollen aufgekaut werden, 49 Eigentümer haben diesem bereits zugestimmt, die anderen Aktionäre müssen noch ermittelt werden.

Titelbild: Der LINT 54 der AKN Eisenbahn AG und die Namen der vierzehn Gemeinden; © Roman Berlin

2 Gedanken zu „Regional verbunden: AKN tauft ihre LINT

  • 31.12.2016 um 23:49
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    Die AKN durchfährt übrigens auch Hamburg-Schnelsen

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    • 03.01.2017 um 22:31
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      Dafür gab es dann nicht genügend Fahrzeuge 😉

      Allerdings ist Schnelsen auch keine Gemeinde und Eidelstedt wurde wahrscheinlich von der AKN für Hamburg ausgewählt, da es als Endhaltestelle der A1 jedem Fahrgast dieser Strecke bekannt sein dürfte.

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