Streit um Erweiterung des Harburger ZOB

In der Frage nach der Erweiterung des Harburger Busbahnhofes gibt es Streit zwischen Bezirk und dem Hamburger Verkehrsverbund. Dabei sind sich eigentlich beide Parteien einig: Der Harburger ZOB muss erweitert werden, denn dieser stößt jetzt schon an seine Kapazitätsgrenze. Wenn dieser auch zukunftssicher betrieben werden soll, ist eine Erweiterung unabdingbar.

Während der HVV die einfache Verlängerung in die Hannoversche Straße bevorzugt, befürchtet der Bezirk ein Verkehrschaos rund um das Phoenix-Center und in der Harburger Innenstadt. Der Bezirk fordert Alternativplanungen unter Einbeziehung der Bereiche Moorstraße, Walter-Dudek-Brücke, sowie des Harburger Bahnhofsvorplatzes. Die Hamburger Hochbahn hat diese Varianten nun untersucht und wird diese dem Bezirk vorstellen,

Mit der Erweiterung des ZOB soll auch eine bessere Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln erfolgen, so sind beispielsweise zusätzliche Stellplätze für Fahrräder und Autos und die Integration von switchh geplant. Derzeit nutzen rund 30.000 Fahrgäste täglich den Harburger ZOB: Von hier fahren 28 verschiedene Linien ab.

Titelbild: Ein Bus auf der Linie 443 am Harburger ZOB.

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