Barrierefreier Ausbau schreitet weiter voran

Der barrierefreie Ausbau schreitet in großen Schritten voran: Nachdem vor kurzem die Haltestelle Klosterstern barrierefrei ausgebaut wurde, startete nun an der Hoheluftbrücke der Umbau. Durch das Programm wird es mehr Menschen ermöglicht, die Hamburger U-Bahn zu nutzen und so klimaschonend unterwegs zu sein. Zum Jahresende sollen mehr als 70 Prozent der U-Bahnhaltestellen barrierefrei ausgebaut worden sein.

Die von etwa 20.000 Pendlern täglich genutzte U-Bahnhaltestelle Hoheluftbrücke wird barrierefrei ausgebaut, vergangene Woche fiel der Startschuss für den Umbau. Die Haltestelle wird um ein Blindenleitsystem und einen Aufzug ergänzt und der Bahnsteig wird teilerhöht, um einen stufenfreien Zustieg zu ermöglichen. Im Zuge der Baumaßnahmen, deren Kosten sich auf 5,6 Millionen Euro belaufen, wird auch das Glasdach der Schalterhalle wiederhergestellt.

Nach Berichten des SPD-Bürgerschaftsabgeordneten und Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Ole Thorben Buschhüter soll im Sommer dieses Jahres auch mit dem barrierefreien Ausbau der Haltestelle Meiendorfer Weg begonnen werden. Neben einer Bahnsteigteilerhöhung und einem Blindenleitsystem ist der Einbau eines Aufzuges in das Treppenhaus wie beispielsweise in Ohlstedt vorgesehen. Die Planfeststellung wurde bereits im vergangenem Herbst begonnen, mit einer Genehmigung wird noch im Frühjahr gerechnet. Insgesamt betragen die Kosten für den Umbau 2,7 Millionen Euro, ergänzend ist hier eine Erweiterung der B+R-Anlage auf ca. 250 Stellplätze vorgesehen.

Außerdem soll noch in diesem Jahr an den Haltestellen Habichtstraße, Uhlandstraße, Lübecker Straße (nur U3) und Langenhorn Nord mit dem barrierefreien Ausbau begonnen werden. Bereits im Umbau sind neben Hoheluftbrücke die Haltestellen Buchenkamp, Ahrensburg Ost, Ahrensburg West, Schmalenbeck, Buckhorn, Joachim-Mähl-Straße, Hagendeel und Merkenstraße. Seit 2016 ist man in der zweiten Phase des 2011 beschlossenen barrierefreien Ausbaus der U-Bahnhaltestellen in Hamburg.

Titelbild: Visualisierung der geplanten Umbaumaßnahmen an der Hoheluftbrücke © Hamburger Hochbahn AG

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