U4 zu den Elbbrücken: Hochbahn lud zur Tunnelführung ein

Am vergangenen Wochenende lud die Hamburger Hochbahn rund 2.000 Hamburgerinnen und Hamburger zu einer öffentlichen Begehung Baustelle der U4 zu den Elbbrücken ein. Neben dieser Baustellenbegehung der rund 1,5 Kilometer langen Streckenverlängerung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer VR-Brille den fertigen Zustand der Haltestelle betrachten.

Die Tour führte von der Haltestelle HafenCity Universität vorbei an der dort gebauten Kehrgleisanlage durch den Streckentunnel, in dem schon in weiten Teilen Gleise liegen. Kurz vor dem Übergang zum Trog wurde das Projekt in einem 360°-Video mit Hilfe einer VR-Brille vorgestellt. Anschließend ging es ans Tageslicht und der Rohbau der Haltestelle Elbbrücken konnte besichtigt werden.

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Insgesamt kostet das Projekt rund 180 Millionen Euro, davon trägt 72 Millionen Euro der Bund. Zum Winterfahrplan 2018, also in weniger als zwei Jahren, soll die Strecke in Betrieb genommen werden und täglich 18.000 Fahrgäste im Zehn-Minuten-Takt befördern. Highlight der Station Elbbrücken ist die Aussichtsplattform am Südende der Haltestelle, welche Hamburgern und Touristen einen neuen Blick auf die Norderelbe bietet.

Doch auch weitere Projekte gibt es: Die U4 wird auch am anderen Ende verlängert, hier geht es in die Horner Geest. Vorher soll aber erst einmal die Haltestelle Oldenfelde auf der U1 zwischen Farmsen und Berne gebaut werden und dortiges Fahrgastpotential erschließen. Größtes Ausbauprojekt in den kommenden Jahrzehnten bei der Hamburger U-Bahn ist der Bau der U5 von Bramfeld über Winterhude, die Innenstadt, Eimsbüttel und Stellingen nach Osdorf.

Titelbild: Hier entsteht derzeit die Haltestelle Elbbrücken © Roman Berlin

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