HVV möchte Preise 2018 um 1,2 Prozent anheben

Wie der Hamburger Verkehrsverbund heute mitteilte, wird eine Erhöhung der Fahrpreise um durchschnittlich 1,2 Prozent zum Jahreswechsel beantragt. Dabei handelt es sich um die niedrigste Tarifanhebung seit Jahren. Grund für die vergleichsweise niedrige Anhebung sind die nur wenig gestiegenen Preise für Diesel und Energie.

Die Preise für Einzelkarten im Nah- und Kurzstreckenbereich sollen nicht steigen, ebenso die Preise für sämtliche Kinderfahrkarten und Ergänzungskarten zu Zeitkarten. Erstmals seit zwei Jahren soll der Preis für eine Einzelkarte im Großbereich von 3,20 € auf 3,30 € angehoben werden. Lesen Sie hier alle Fahrkartenpreise in der Übersicht.

Bevor jedoch der Hamburger Verkehrsverbund die Fahrpreise anheben kann, muss die Tarifanhebung von der Bürgerschaft genehmigt werden. Auch wenn es dort zu den Fahrpreisen regelmäßig Debatten gibt, gilt eine Zustimmung als wahrscheinlich.

Die Grundlage für die Fahrpreise und deren Anhebung bildet der HVV-Tarifindex. Dieser setzt sich aus den Verbraucherpreisen (58,8 %), Ausgaben für Personal (33,9 %), Diesel (3,3 %) und Energie (4,0 %) zusammen.

„Die moderate jährliche Tarifanpassung gleicht die Kostensteigerungen bei den Verkehrsunternehmen aus. Wir sichern damit die hohe Qualität im HVV“, betonte HVV-Geschäftsführer Rainer Vohl.

Waren früher Anhebungen von über drei Prozent notwendig, so ist diese Tarifanhebung mit einem durchschnittlichem Anstieg von 1,2 Prozent eher gering. Bereits in den Vorjahren fiel die Erhöhung (2016 um 1,9 Prozent und 2017 um 1,4 Prozent) mild aus.

Titelbild: Ein Fahrkartenautomat am Dammtor © DT5 Online

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