Minister Buchholz besichtigt AKN-Werkstatt in Kaltenkirchen

Seit gut einem halben Jahr ist Dr. Bernd Buchholz im Amt. Heute hat der schleswig-holsteinische Wirtschafts- und Verkehrsminister die AKN-Werkstatt in Kaltenkirchen besichtigt. Zusammen mit den Bürgermeistern Hanno Krause (Kaltenkirchen), Stefan Bauer (Henstedt-Ulzburg), Hans-Jürgen Kütbach (Bad Bramstedt), Eckart Urban (Ellerau) sowie Verwaltungsvertretern des Amtes Kisdorf und Kaltenkirchen Land tauschte er sich um die Belange entlang der Stammstrecke aus.

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Ein wichtiges Thema war dabei natürlich die geplante Verlängerung der S21 nach Kaltenkirchen im Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Strecke. Das Projekt ist insbesondere bei Bürgern aus Ellerau umstritten, da bei einigen Anwohnerinnen und Anwohnern eine Grundstückswertminderung durch den zweigleisigen Ausbau und der Errichtung von Lärmschutzwenden zu erwarten ist.

„Planungen für S21 nach Kaltenkirchen im Plan“

Wenn das Planfeststellungsverfahren und der Bau nach Plan ablaufen, kann die S-Bahn nach Kaltenkirchen im Dezember 2021 in Betrieb genommen werden. Probleme könnte es mit der ohnehin standardisierten Bewertung geben. Diese müsste nämlich für Förderung mit Bundesmitteln erneut durchgeführt werden.

Für die AKN bedeutet die Elektrifizierung der Verlust der wichtigsten Strecke – zumindest als Betreiber. Bei dem anschließendem Werkstattrundgang kündigte Minister Buchholz neue Aufgaben für die AKN, beispielsweise als Eisenbahninfrastrukturunternehmen für die Reaktivierung neuer Strecken.

Die AKN ist und bleibt verbunden mit den Gemeinden entlang der Strecken. Dies zeigen auch die Zugtaufen des neuen Fahrzeugtyps LINT 54: Die Fahrzeuge werden nach den vierzehn Gemeinden entlang der AKN-Strecke benannt und werden durch Gemeindevertreter in der Zeremonie in der Werkstatt getauft. Bereits die Hälfte der Zugtaufen ist erfolgt.

Titelbild: Wirtschafts- und Verkehrsminister besichtigt die AKN-Werkstatt in Kaltenkirchen

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